Wozu eine Induktions-Adapterplatte | Adapterplatte?

Schaltet sich die Induktionskochplatte ab bzw. erwärmt sie erst gar nicht den Topf, so könnte es daran liegen, das dieser nicht induktionsfähig ist. Doch das ist noch lange kein Grund um das Kochgeschirr zu entsorgen oder gar zu wechseln. Abhilfe schafft eine Induktions-Adapterplatte. Um die richtige Scheibe für Ihre Kochplatte zu finden, lohnt es sich vorher darüber gründlich zu informieren. Hier finden Sie alle nötigen Infos.

Dank einer Induktionsadapterplatte können Kochtöpfe, die ansonsten nur für normale Kochplatten geeignet sind, auch bei Induktionskochfeldern verwendet werden. Durch den Einsatz einer solchen Platte kann man sich vorerst die Neuanschaffung für das passende Kochgeschirr ersparen. Die Induktions-Adapterplatte ermöglicht die Verwendung von jedem Kochgeschirr. Egal ob Glass, Eisen, Gusseisen, Messing oder Keramik. Jedes Kochgeschirr lässt sich mit der Scheibe auf einem Induktionskochfeld benutzen.

Wie bei allen Zusatzprodukten sollte man sich aber auch hier vorher im Klaren darüber sein, ob es Sinn macht, sich so eine Vorrichtung anzuschaffen. Denn sie hat nicht nur Vorteile sondern auch Nachteile.

Wie funktioniert eine Induktions-Adapterplatte?

In der Regel besteht eine Adapterplatte aus rostfreiem Edelstahl mit einem Aluminiumkern. Die Kombination dieser Metalle ermöglicht hinsichtlich ihrer Wärmeleitfähigkeit eine schnelle Wärmeerzeugung. Die Induktionsplatte wird einfach aufgelegt und erwärmt sich sobald man den Herd einschaltet. So gibt sie die Wärme direkt an das Kochgeschirr weiter, sobald dieses platziert wurde. Induktionskochfelder erkennen die Platte quasi als Kochgeschirr, deswegen schaltet die Kochplatte nicht automatisch ab.

Induktions-Adapterplatte

Grundsätzlich gilt zu beachten, dass eine Induktions-Adapterplatte ab und an für Lieblingstöpfe verwendet werden kann. Ihr Einsatz ist für den längeren Gebrauch jedoch ungeeignet, da damit die Wärmeübertragung von der Induktion weggenommen wird. Des Weiteren muss beachtet werden, dass die Adapterplatte nicht auf voller Stärke benutzt werden sollte. Die meisten Hersteller empfehlen die maximale Temperatur von 80% nicht zu überschreiten. Wer die Induktions-Adapterplatte auf voller Stärke benutzt, muss damit rechnen, das sowohl die Induktionskochplatte als auch der Adapter selbst, schaden davon tragen könnte.

Macht die Anschaffung Sinn?

Eine Induktionsadapterplatte ist vor allem dann geeignet, wenn man Geschirr hat, das eigentlich nicht für Induktion geeignet ist, welches man aber dennoch dafür benutzen möchte. Da es viele unterschiedliche Größen gibt, ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie auch für Ihre Küche die passende Größe finden. Die Adapterplatten eignen sich für alle Pfannen- und Topfgrößen. Ein Vorteil ist, dass es unwichtig ist, aus welchem Material Ihre alten Töpfe bestehen: Die Platte gibt die Energie in jedem Fall weiter. Ein weiterer Vorteil ist, dass dadurch auch Speisen gut warmgehalten werden können, da der Adapter die entstandene Restwärme speichert. Außerdem kann man die Induktionsscheibe als Untersetzer nutzen.

Welche Induktionsadapter Größen gibt es?

Die durchschnittlichen Adaptergrößen reichen von ca. 14 cm bis 28 cm. Die Dicke der Induktionsscheibe liegt zwischen drei und acht Millimeter. Die Größe der Induktionsscheibe sollte möglichst genau für den Durchmesser des gewünschten Kochgeschirrs gewählt werden. So eigenen sich logischerweise kleine Adapterplatten für kleines Kochgeschirr und große Adapterplatten für Töpfe und Pfannen mit einem größeren Durchmesser.

Was kosten Induktions-Adapterplatten im Schnitt?

Adapterplatten gibt es schon ab ca. 10 Euro. 4er-Adaptersets gibt es für ca. 53 Euro (amazon.de). Dabei kommt es auf den Hersteller und die Größe an. Ein Vergleich der Anbieter lohnt sich allemal um den günstigsten Preis einer Induktions-Adapterplatte zu finden. Wir haben verschiedene Markenanbieter verglichen und die besten Produkte in verschiedenen Größen zusammengeführt. Adapter mit einem abnehmbaren Griff benötigen zudem wenig Stauraum.

Auf was muss man bei Induktions-Adapterplatten achten?

Da die Induktionsplatte nach der Benutzung noch etwa zehn Minuten heiß bleibt, sollte man darauf achten diese nicht mit bloßen Händen anzufassen. Einige Modelle haben bereits einen integrierten bzw. abnehmbaren Griff. Der Durchmesser der Adapter-Scheibe sollte dem Durchmesser des Bodens vom Kochgeschirr entsprechen oder geringfügig kleiner sein. Andernfalls könnte sie sich überhitzen und sowohl die Oberfläche der Kochplatte als auch den Adapter selbst beschädigen. Da Induktionskochplatten einen Überhitzungsschutz haben, könnte es passieren, dass diese bei unsachgemäßer Nutzung direkt abschalten oder den Fehlercode „E4“ anzeigen. Die meisten Adapterplatten sind spülmaschinenfest und benötigen daher keine besondere Pflege bzw. Reinigung. Wichtig ist das der Adapter gut aufliegt und nicht kippelt, denn nur so gelingt ein schnelles Aufheizen. Gerade günstige Modelle liegen häufig nicht plan auf. Eine Verfärbung der Induktions-Adapterplatte ist in Verbindung mit den hohen Temperaturen kaum zu vermeiden. Die Funktion wird deswegen aber keinesfalls beeinträchtigt.

Wer ist der Testsieger unter den Induktions-Adapterplatten?

Das Modell „Tescoma Presto*“ (Testsieger) und die weiteren Modelle „Rosenstein & Söhne“ und „Ilsa Induktionsadapterplatte“ sind laut www.vergleich.org als „sehr gut“ und „gut“ bewertet worden. (www.vergleich.org). Die Stiftung Warentest (test.de) hatte Stand 02/2021 noch keine Induktions-Adapterplatte im Test und Vergleich.